Sicherlich haben Sie sowohl aus den Medien wie auch von den Interessensvertretungen über die Möglichkeit der Selbständigenvorsorge gelesen. Wir dürfen darauf hinweisen, dass diese Möglichkeit nur bis 31.12.2008 von Freiberuflern, die keine Pflichtversicherung in der Krankenversicherung nach GSVG haben, genutzt werden kann. Trotz der zum Teil beschämenden Ertragsentwicklung der Vorsorgekassen glauben wir dennoch, dass eine derartige Vorsorge steuerlich – in der Regel – Sinn macht:
 

  • Die Beiträge an die Selbständigenvorsorgekassa sind als Betriebsausgaben voll abzugsfähig.
  • Steuerfreie Rente ab Pensionsantritt oder
  • Einmalauszahlung, welche lediglich mit 6 % zu versteuern wäre.
  • Ausnahmsweise kann über das Kapital früher verfügt werden, wenn zumindest 36 Beitragsmonate vorliegen und die betriebliche Tätigkeit für mindestens zwei Jahre ruhend gestellt oder beendet wurde.


Wir dürfen darauf verweisen, dass ein späterer Ausstieg aus der Selbständigenvorsorge nicht mehr möglich ist. Falls Sie sich dazu entschlossen haben, müssen Sie die Beiträge (1,53 % der jährlichen Beitragsgrundlage, gedeckelt mit der jeweiligen Höchstbeitragsgrundlage) entrichten.

Im Zeitpunkt der Verfügungsmöglichkeit kann das Kapital abzüglich 6 % Steuer ausbezahlt werden oder an eine Versicherung als Einmalprämie für eine Pensionszusatzversicherung oder eine Pensionskasse übertragen werden oder eine (steuerfreie) Rente aus der betrieblichen Vorsorgekassa bezogen werden.

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