Aus aktuellem Anlass möchten wir darüber informieren, dass bis 31.03.2014 der Einkommensbericht zu erstellen und an den Betriebsrat zu übermitteln ist.

Unternehmen mit mehr als 150 Arbeitnehmern haben nämlich im Jahr 2014 für das Jahr 2013 einen Einkommensbericht zu erstellen. In diesem Einkommensbericht werden die Gehälter der beschäftigten Arbeitnehmer, getrennt nach Geschlecht, in anonymisierter Form veröffentlicht. Es muss genau aufgeschlüsselt werden, wie viele Männer und wie viele Frauen in den jeweiligen kollektivvertraglichen Verwendungsgruppen eingereiht sind.

Gibt es eine weitere Unterteilung der Verwendungsgruppen in Verwendungsgruppenjahre, ist auch diese Untergliederung auszuweisen.

Das Arbeitsentgelt von Teilzeitbeschäftigten ist auf eine Vollzeitbeschäftigung und das von unterjährig Beschäftigten auf eine Jahresbeschäftigung hochzurechnen.

Auszuweisen sind darüber hinaus nicht nur das Grundgehalt und der Grundlohn, sondern das gesamte Arbeitsentgelt einschließlich allfälliger Zulagen, Sonderzahlungen und Sachbezügen.

Der Einkommensbericht muss bis spätestens 31.03.2014 an das zuständige Belegschaftsorgan im Unternehmen, also an den Betriebsrat, übermittelt werden. Wurde kein Betriebsrat gewählt, befreit dies nicht von der Verpflichtung, einen Einkommensbericht zu erstellen. Der Einkommensbericht ist in diesem Fall in einem allen Arbeitnehmern zugänglichen Raum aufzulegen.

Eine Betriebskundmachung hat auf den Arbeitsbericht hinzuweisen.


ACHTUNG: Kommt der Arbeitgeber seiner Entgeltberichtspflicht in Form der Erstellung des Einkommensberichts nicht nach, kann der Anspruch auf Erstellung und Übermittlung des Berichts gerichtlich eingeklagt werden.


März 2014


Kontakt: Mag. Reinhard Veith

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